






Mit dem Naturkindergarten in Schallstadt realisieren wir als Vielfalt für Kinder gGmbH, eine Einrichtung, die für die Gemeinde, für Sie als Erziehungsberechtigte und für Ihre Kinder etwas Besonderes sein soll. In der Nähe des Rathauses und der Sportanlagen, gemütlich am Betzenbächle gelegen haben wir mit der Gemeinde ein tolles Grundstück gefunden, mit viel „Grün“, zentral gelegen und mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Im „Waldkindergarten von Nawalo“ werden wir in einer naturnahen Atmosphäre mir Ihren Kindern auf vielfältige Art und Weise spielen und lernen, wenn das Wetter mal so gar nicht mitmachen will. Ansonsten sind die Kinder mit unseren pädagogischen Fachkräften unterwegs, um kleine Abenteuer zu erleben und die Natur zu erkunden und um ganz viel zu lernen.
Der Standort liegt zentral, gibt am Platz viele Möglichkeiten zu verweilen und die Umgebung lädt zu vielen Unternehmungen und Erkundungen ein. Wir geben den uns anvertrauten Kindern die Möglichkeit, in natürlichen Erlebnisräumen aufzuwachsen und darin ganzheitliche Erfahrungen zu machen. Dabei begleiten wir die Kinder als pädagogisches Team. Hier können Sie sich ausprobieren und viele neue Dinge erleben. Die Natur lehrt uns wie wir mit ihr sinnvoll und behutsam umgehen und sie als unsere Lebensgrundlage schützen und bewahren. Darüber sind wir mit den Kindern im Gespräch. Wir leben mit ihnen einen nachhaltigen Umgang mit und in der Natur hören und schauen genau hin, um zu erfahren, was sie uns sagen will.
Kind sein bedeutet, sich aktiv mit der Umwelt auseinanderzusetzen und dabei die Welt selbst zu erkunden und sich diese anzueignen. Bildung ist somit ein Prozess, der durch das Kind selbst gesteuert wird. Die Bildungsprozesse zu unterstützen, zu begleiten, anzuregen und herauszufordern ist unser Verständnis von Erziehung. Die kindlichen Lernprozesse und Entwicklungsschritte beeinflussen unser pädagogisches Handeln. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Themen und Interessen des Kindes wahrzunehmen, aufzugreifen und in gezielten, pädagogischen Lernangeboten umzusetzen.
Wir haben Ihr Interesse geweckt und Sie möchten einen ausführlichen Einblick in unsere Philosophie und unser pädagogisches Leitbild erhalten? Dann können Sie hier unsere Konzeption lesen und herunterladen.
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im April begann in der Wolfsbande eine ganz besondere Zeit: Unser neues Projekt rund um den Lebensraum Wiese startete. Grundlage dafür ist die Bilderbuchgeschichte „Frederick und seine Freunde – Komm, wir erkunden die Wiese“, die den Kindern einen anschaulichen und kindgerechten Zugang zur Natur eröffnet.
Direkt an unserem Naturwagen sowie auf den nahegelegenen Wiesen- und Feuchtflächen im Mooswald entdecken die Kinder einen vielfältigen und lebendigen Lernraum. Hier wird gespielt, geforscht, beobachtet und gestaunt. Ob blühende Pflanzen, krabbelnde Insekten oder raschelndes Gras – die Natur bietet jeden Tag neue spannende Entdeckungen.
Zum Einstieg betrachteten wir gemeinsam das Bilderbuch und tauschten erste Gedanken und Erfahrungen aus. Schnell entstand die Idee, selbst zu kleinen Forscherinnen und Forschern zu werden und die Wiese ganz genau zu erkunden.
So startete unsere erste Wiesenexpedition. Mit offenen Augen, neugierigen Fragen und viel Begeisterung machten sich die Kinder auf die Suche nach typischen Wiesenpflanzen. Dabei wurde entdeckt, verglichen und gesammelt. Besonders wichtig war uns ein achtsamer Umgang mit der Natur: Nur einzelne Pflanzen wurden vorsichtig gepflückt, um sie gemeinsam zu bestimmen und weiterzuverarbeiten.
Zurück im Kindergarten betrachteten wir unsere gesammelten Schätze genauer. Gemeinsam wurden die Pflanzen bestimmt, zum Trocknen ausgelegt und dokumentiert. Jedes Kind durfte sich zwei Lieblingspflanzen auswählen, die später im eigenen Forscherheft festgehalten werden. So entsteht Schritt für Schritt ein ganz persönliches Wiesenbuch voller Erinnerungen und Entdeckungen.
Das Projekt verbindet auf natürliche Weise Bewegung, Sprache, Kreativität und soziales Lernen. Die Kinder erweitern ihren Wortschatz, stärken ihre motorischen Fähigkeiten und entwickeln ein Gefühl für die Vielfalt und den Wert unserer Natur.
In den kommenden Wochen werden wir noch tiefer in die Welt der Wiese eintauchen: Wir beobachten Insekten, gestalten kreative Werke aus Naturmaterialien, spielen Bewegungsspiele und gehen weiteren spannenden Forscherfragen nach.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Entdeckungen voller Neugier, Staunen und kleiner Wunder, die direkt vor unserer Tür wachsen.
Im März machten sich unsere fünf- und sechsjährigen Kinder der Wolfsbande auf den Weg zu einer ganz besonderen Entdeckungstour: Ziel unserer Wanderung war der Mooswald, wo wir gemeinsam auf die Suche nach frischem Bärlauch gingen. Ausgestattet mit einem gut gepackten Bollerwagen, viel Neugier und Entdeckerfreude starteten wir unseren Ausflug in die erwachende Frühlingsnatur.
Schon auf dem Hinweg gab es viel zu entdecken. Die Kinder bewegten sich aufmerksam durch den Wald, beobachteten erste Frühlingsboten und nahmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr. Dabei wurde schnell deutlich, wie wertvoll solche Ausflüge für die Naturerfahrung sind: Die Kinder lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und sich als Teil der Natur zu verstehen.
Im Mooswald angekommen, widmeten wir uns zunächst ganz in Ruhe dem Bärlauch. Denn beim Sammeln von Wildpflanzen ist besondere Sorgfalt gefragt. Gemeinsam betrachteten wir die Blätter genau: ihre Form, ihre Farbe und ihre Struktur. Ein entscheidendes Merkmal ist der intensive Knoblauchduft – jedes Blatt wurde einzeln zwischen den Fingern verrieben, um den typischen Geruch wahrzunehmen. So entwickelten die Kinder ein erstes Verständnis dafür, wie wichtig es ist, Pflanzen sicher zu bestimmen. Gleichzeitig sprachen wir über mögliche Verwechslungen mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen.
Beim Sammeln selbst stand ein achtsamer Umgang mit der Natur im Vordergrund. Die Kinder lernten, nur einzelne Blätter zu pflücken und die Pflanzen stehen zu lassen, damit sie weiter wachsen können. So wurde Nachhaltigkeit für die Kinder ganz praktisch erlebbar.
Der Rückweg wurde zu einem kleinen Abenteuer: Querfeldein ging es über Stock und Stein, vorbei an Wurzeln und kleinen Hindernissen. Sogar ein Bächlein wurde gemeinsam überquert. Dabei waren Mut, Geschick und Teamarbeit gefragt. Die Kinder unterstützten sich gegenseitig und stärkten spielerisch ihre sozialen Kompetenzen sowie ihre Motorik und ihr Körpergefühl.
Zurück im Kindergarten wurde unsere gesammelte Ernte am nächsten Tag weiterverarbeitet. Gemeinsam bereiteten wir einen leckeren Bärlauch-Brotaufstrich zu. Mit großer Begeisterung wurde geschnippelt, gerührt und probiert. So erlebten die Kinder den Weg eines Lebensmittels – vom Sammeln in der Natur bis zur Zubereitung.
Diese Wanderung war eine rundum bereichernde Erfahrung voller Naturerlebnisse, Lernen, Gemeinschaft und Abenteuerlust.
Anfang Februar war auf dem Gelände der Wolfsbande einiges los: Die Gemeindemitarbeiter schnitten die Hecken und Bäume rund um unseren Naturkindergarten zurück. Für die Kinder war das ein spannendes Erlebnis, denn ihre vertraute Umgebung veränderte sich sichtbar – überall lagen Äste und Zweige, die neugierig entdeckt wurden.
Dabei bot sich eine tolle Gelegenheit, den Kindern wichtige Zusammenhänge aus der Natur zu erklären. Gemeinsam sprachen wir darüber, warum Bäume und Hecken bereits im Winter zurückgeschnitten werden: Im Frühjahr beginnen viele Tiere mit dem Nestbau und der Brutzeit, sodass ihre Lebensräume geschützt werden müssen. So lernten die Kinder ganz praktisch, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Natur ist.
Das angefallene Holz wurde schnell zu einem neuen Projekt. Da unser Feuer im Tipi gerade in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Ort der Wärme und Gemeinschaft ist, wollten wir die Äste als Brennholz nutzen. Allerdings waren viele Stücke noch zu groß für die Feuerschale.
Mit viel Motivation machten sich die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern an die Arbeit. Ausgestattet mit Sägen und Astscheren lernten sie Schritt für Schritt, wie Holz bearbeitet wird. Die Kinder sägten, schnitten und sortierten die Äste und halfen sich gegenseitig dabei.
Dabei wurden ganz nebenbei viele wichtige Fähigkeiten gefördert: Motorik, Konzentration, Geduld, Teamarbeit und Selbstvertrauen. Besonders wertvoll war die Erfahrung der Selbstwirksamkeit – die Kinder konnten direkt sehen, was sie gemeinsam geschafft haben.
Am Ende waren alle stolz auf den entstandenen Holzvorrat, der uns nun viele gemütliche Stunden am Feuer ermöglicht. Wenn heute die Flammen im Tipi knistern, wissen die Kinder ganz genau: Das haben wir selbst gemacht. 🔥😊
Anfang Januar, direkt nach den Ferien, war es endlich so weit: Die ersten dicken Schneeflocken fielen vom Himmel und verwandelten unseren Naturkindergarten „Wolfsbande“ in eine zauberhafte Winterlandschaft. Kaum entdeckten die Kinder den Schnee, hielt es sie nicht mehr drinnen – voller Begeisterung ging es hinaus in die weiße Winterwelt.
Mit viel Eifer sammelten die Kinder den frischen Schnee. Kleine Hände formten Kugeln, die immer größer wurden. Gemeinsam wurde gerollt, gelacht und ausprobiert, wie sich der Schnee am besten formen lässt. Stück für Stück entstand ein Schneemann – und bald sogar eine ganze Schneefamilie mit Schneefrau und kleinen Schneekindern.
In diesen Momenten zeigte sich, wie wertvoll das freie Spiel in der Natur ist. Die Kinder arbeiteten zusammen, halfen sich gegenseitig und entwickelten eigene Ideen. Dabei konnten sie den Schnee mit allen Sinnen erleben und entdecken, was sich daraus gestalten lässt.
Der Winter bringt im Naturkindergarten eine ganz besondere Stimmung mit sich. Die Welt wirkt ruhiger, klarer und zugleich voller kleiner Wunder. Für unsere Wolfsbande bedeutet das: draußen sein, entdecken, gestalten und die Natur jeden Tag neu erleben.
Vielleicht begleiten Sie uns auch weiterhin durch ein Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse, kleiner Wunder und unvergesslicher Momente hier bei uns in der Wolfsbande.
Der Naturkindergarten Wolfsbande war zu Gast bei der Kinderkrippe Wölfle in der Ortsmitte von Schallstadt. Mit großer Freude folgten wir der Einladung zu einer gemeinsamen Weihnachtsbäckerei.
Mit viel Motivation und einer großen Portion selbst vorbereitetem Teig im Gepäck machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Schon der Spaziergang war von gespannter Vorfreude begleitet – denn was gibt es Schöneres, als gemeinsam Plätzchen zu backen?
In der warmen und gemütlichen Atmosphäre der Kinderkrippe wurde fleißig geknetet, ausgerollt und ausgestochen. Unter den geschickten Händen der Kinder entstanden Sterne, Herzen und Tannenbäume. Schon bald erfüllte der Duft von frisch gebackenen Plätzchen die Räume und ließ die Vorfreude auf Weihnachten weiter wachsen.
Besonders schön war das gemeinsame Erleben: Kinder aus beiden Einrichtungen kamen miteinander in Kontakt, halfen sich gegenseitig und teilten mit viel Freude ihre Backkünste. So wurde die Weihnachtsbäckerei nicht nur zu einem kulinarischen Erlebnis, sondern auch zu einem wertvollen Moment des Miteinanders.
Am Ende des Tages kehrten wir mit vollen Keksdosen und noch volleren Herzen zurück in den Naturkindergarten. Diese gemeinsame Aktion wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben und hat die Adventszeit auf ganz besondere Weise bereichert.
An einem sonnigen Herbsttag drehte sich bei der Wolfsbande alles um den Apfel. Gemeinsam mit Rebekka, der Mutter von Aljosha, die die Apfelpresse organisierte, und dank der Apfelspende von Ava und ihrer Familie aus Opas Garten, konnten die Kinder frischen Apfelsaft herstellen. Die besonders sauberen Äpfel mussten nur kontrolliert und nicht einmal gewaschen werden. Mit kindgerechten Messern schnitten die Kinder die Äpfel selbstständig klein und lernten dabei, warum kleine Stücke wichtig für das spätere Pressen sind.
Anschließend wurden die Apfelstücke im Hexler zerkleinert. Mit viel Kraft und Begeisterung drehten die Kinder am Rad und beobachteten, wie aus den Äpfeln saftige Apfelmasse entstand. Diese kam danach in die Saftpresse, die ganz ohne Strom funktioniert. Durch Muskelkraft wurde der Apfelbrei gepresst, bis der goldgelbe Saft langsam herauslief – ein faszinierender Moment für alle.
Zum Abschluss durfte natürlich probiert werden: Der frisch gepresste Apfelsaft schmeckte fruchtig, süß und ganz natürlich – für viele Kinder der „beste Apfelsaft der Welt“.
Das Projekt förderte: Alltagskompetenzen und Selbstständigkeit, Feinmotorik und Kraftdosierung, Verständnis für Lebensmittelverarbeitung, Teamarbeit, Ausdauer und sinnliches Erleben.
Fazit: Ein lebendiges Herbstprojekt, bei dem die Kinder mit allen Sinnen erfuhren, wie aus Äpfeln frischer Saft entsteht – nachhaltig, gemeinschaftlich und mit viel Freude.
In den vergangenen Wochen stand bei der Wolfsbande alles im Zeichen des Waldes. Jeden Montag lernen die Kinder in einem thematischen Morgenkreis ein neues Waldtier kennen. Im Mittelpunkt stehen Neugier, gemeinsames Forschen und spielerisches Lernen. Der Morgenkreis folgt einem vertrauten Ritual: Ein Rätsel führt zum Tier der Woche, danach vertiefen Geschichte oder Fingerspiel, Lied und Forscherfragen das Thema. Gemeinsam überlegen die Kinder, wo das Tier lebt, was es frisst, wie es sich schützt und was im Winter passiert. Im anschließenden Freispiel gestalten sie passende Kreativangebote mit Naturmaterialien – dabei werden Feinmotorik, Kreativität und Ausdauer gefördert.
Diese Tiere haben wir bereits entdeckt:
🐸 Gelbbauchunke: Nach dem Morgenkreis ging es für die Vorschulkinder in den Mooswald, wo sie die seltene Unke in ihrem Lebensraum beobachten konnten. Anschließend gestalteten sie Unken aus Karton mit typischer gelb-schwarzer Unterseite.
🐌 Schnecke: Mit Liedern, Bewegung und Bastelangeboten lernten die Kinder Fortbewegung, Nahrung und Bedeutung des Schneckenhauses kennen.
🦔 Igel: Als Herbsttier erfuhren die Kinder, wie sich der Igel auf den Winter vorbereitet. Kreativ gestalteten sie Igel mit Gabeldruck-Stacheln.
🦎 Feuersalamander: Ein Kinderwunsch-Tier. Anhand eines bebilderten Lebenszyklus lernten sie sein Leben und seine Vorliebe für Feuchtigkeit kennen und gestalteten bunte Salamander-Kunstwerke.
Ergänzend formten die Kinder Tierspuren aus Salzteig – darunter Eichhörnchen, Hirsch, Wildschwein, Graureiher und der Wolf. Einige Spuren hatten sie zuvor selbst im Wald entdeckt.
Die Projektwochen fördern Naturwissen, Sprachentwicklung, Beobachtungsgabe und Umweltbewusstsein. Durch Rituale, Mitbestimmung und kreatives Tun erleben die Kinder Lernen als lebendig und sinnhaft. Mit offenen Augen und vielen Fragen erkunden die Kinder nun den Wald – bereit für weitere spannende Tierbegegnungen.
Trotz Nieselregen machten sich die Vorschulkinder der Wolfsbande neugierig auf den Weg in den Mooswald. Schon unterwegs gab es viel zu entdecken: Schnecken, Käfer, ein kleines Biotop und Springkraut, das mit Begeisterung ausprobiert wurde. Begleitet von Forscherfragen wie „Wo lebt die Gelbbauchunke?“, „Wie klingt ihr Ruf?“ und „Warum müssen kleine Tiere geschützt werden?“ erreichten wir das Gebiet der streng geschützten Unke. Mit viel Geduld und Achtsamkeit beobachteten die Kinder mehrere Tiere im Wasser und im Schlamm – ein besonderes Naturerlebnis, ganz ohne Störung der Tiere.
Nach einer Pause unter einer Buche vertieften wir das Erlebte mit einem Spiel zur Nahrungskette. Dabei wurde deutlich: Jedes Lebewesen hat seinen Platz in der Natur. Besonders eindrücklich war das Anhören des typischen Unkenrufs direkt an ihrem Lebensraum. Die Kinder erfuhren außerdem, dass die Gelbbauchunke auf der Roten Liste steht und auf kleine, unscheinbare Wasserstellen wie Regenpfützen in Waldwegen angewiesen ist – lebenswichtige Orte zum Schutz und zur Fortpflanzung.
Ein bewegungsreiches Fangspiel zum Abschluss sorgte für viel Freude und Lachen. Der Ausflug förderte: Wissen über heimische, bedrohte Tierarten, Umweltbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln, genaues Beobachten und achtsames Verhalten in der Natur sowie Lernen durch Spiel, Bewegung und eigene Erfahrungen.
Fazit: Ein erlebnisreicher Tag, der Naturwissen, Begeisterung und Respekt für den Lebensraum der Gelbbauchunke auf kindgerechte Weise miteinander verband.
Am Dienstagmorgen starteten wir um 8:45 Uhr von der Wolfsbande zu unserem Ausflug in den Mooswald. Schon der Weg dorthin war von Vorfreude geprägt: Die Kinder erzählten, sangen und entdeckten aufmerksam ihre Umgebung. Nach etwa der Hälfte des Weges stärkten wir uns bei einer gemeinsamen Frühstückspause. Gut gelaunt und voller Energie ging es anschließend weiter bis zu unserem Waldplatz.
Dort angekommen, begannen wir mit einer Morgenrunde. Mit einem Begrüßungslied und dem Besprechen der Waldregeln wurde den Kindern bewusst: Wir sind Gäste in der Natur und gehen achtsam mit ihr um. Anschließend erkundeten wir gemeinsam den Bereich, in dem wir uns aufhalten durften. Moosige Stämme, kleine Hügel und viele spannende Ecken luden zum Entdecken ein.
Ein Highlight war die Waldschatzsuche. Mit wachen Augen sammelten die Kinder Blätter, Kastanien, Zapfen und andere Naturschätze. In der Runde präsentierten sie stolz ihre Funde und erklärten, warum diese für sie besonders waren. Auch gezielte Naturbeobachtungen bereicherten den Vormittag: Wir bestaunten die Wurzeln eines umgestürzten Baumes und entdeckten Löcher in der Baumrinde. Schnell kamen wir auf den Specht und überlegten gemeinsam, welche Tiere im Wald ein Zuhause finden.
Nach dem Mittagsvesper lauschten wir bewusst den Geräuschen des Waldes. Mit geschlossenen Augen hörten die Kinder Blätterrauschen, Vogelstimmen und knackende Äste – und tauschten sich anschließend begeistert darüber aus. Eine fröhliche Schlussrunde mit dem Spiel „Der Fuchs geht um“ rundete unseren Aufenthalt ab.
Auf dem Rückweg machten wir noch eine Rast am Bach mit einem kleinen Snack. Kurz vor der Rückkehr erlebten wir einen besonderen Moment: Auf einer Wiese entdeckten wir ein Storchenpaar, das die Kinder mit großem Interesse und viel Freude beobachteten. Gegen 13:30 Uhr kamen wir müde, aber glücklich zur Wolfsbande zurück.
Der Ausflug förderte: Naturwahrnehmung und Umweltbewusstsein, soziales Miteinander und Regelverständnis, Sprachfähigkeit durch Erzählen und Austausch sowie Entspannung und Achtsamkeit durch bewusstes Wahrnehmen.
Fazit: Der Tag im Mooswald zeigte einmal mehr, wie wertvoll Lernen in und mit der Natur ist – lebendig, ganzheitlich und nachhaltig.
Ein geplanter Spaziergang zum Sammeln von Naturmaterialien wurde für die Kinder der Wolfsbande zu einer spontanen Forschungsreise. Trotz Wind und Wetter suchten sie mit Begeisterung Zapfen, Rinde, Gräser und Stöcke – bis ein aufgeregter Ruf alles veränderte: „Da ist eine Schnecke!“
Mitten auf der feuchten Wiese entdeckten wir eine große Weinbergschnecke. Die Kinder beobachteten aufmerksam ihr Tempo, die Fühler und das Schneckenhaus. Viele Fragen entstanden ganz von selbst: Warum hat sie ein Haus? Was frisst sie?
Schnell war klar: Die Schnecke braucht einen Namen – und hieß fortan Joshua Weini Wolfsbande. Eine Vermutung („Schnecken fressen Käfer“) nahmen wir zum Anlass, gemeinsam nachzuforschen. Mit Hilfe des Smartphones fanden die Kinder heraus: Weinbergschnecken sind Pflanzenfresser und besitzen tausende winzige Zähnchen auf ihrer Raspelzunge. Staunen inklusive!
Nach der Beobachtung setzten wir Joshua achtsam wieder an seinen Fundort zurück. Pädagogischer Mehrwert: Die Kinder erfuhren im Alltag ganz nebenbei, wie aus Beobachtungen Fragen entstehen, wie man gemeinsam Antworten findet (auch mit digitalen Medien), wie wichtig Achtsamkeit und Respekt gegenüber der Natur sind und wie Lernen durch Neugier, Mitbestimmung und gemeinsames Entdecken gelingt.
Fazit: Lernen passiert überall – wenn wir offen dafür sind. Aus einem einfachen Spaziergang wurde eine lebendige, selbstbestimmte Lernsituation voller Freude, Wissen und echtem Staunen.
| Betreuungszeitraum (7 Stunden) | Kindanzahl in der Familie | 5x wöchentlich |
|---|---|---|
| 07:30 Uhr — 14:30 Uhr | 1 Kind pro Familie | 199,00 € |
| 07:30 Uhr — 14:30 Uhr | 2 Kinder pro Familie | 154,00 € |
| 07:30 Uhr — 14:30 Uhr | 3 Kinder pro Familie | 105,00 € |
| 07:30 Uhr — 14:30 Uhr | 4 Kinder pro Familie | 35,00 € |
Die monatlichen Beiträge beziehen sich auf 12 Monate als Kindergartenjahr.
Durch die feste Bindung an die Betreuungskostenregelung zwischen uns und den Gemeinden, haben wir keinen Einfluss auf den Zeitpunkt oder die Höhe der Preisanpassung.
Die jeweilige Kommune gibt Preisveränderungen auf den eigenen Webseiten und/oder gegebenenfalls über die Bürger- und Amtsblätter.
Wir raten Ihnen daher, diese entsprechend im Auge zu behalten, da kein zusätzliches Informationsschreiben versendet wird. Die Anpassungen werden rechtzeitig per Datum auf unserer Webseite kenntlich gemacht.
Sollten Fragen aufkommen, wenden Sie sich gerne jederzeit an unseren Fachbereich Betreuung- und Vergabe der Betreuungsplätze. Sollten Sie für einen Antrag beim Jugendamt eine neue Bestätigung benötigen, fordern Sie diese bitte separat bei uns im Büro an – diese Schreiben werden nicht automatisch erstellt.
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